Gute Nachrichten! Es geht voran mit der Fläche südlich der Eygelshovener Straße!

Nachdem sich die Stadt und die Gesellschaft zur Förderung des Städtebaus „Moderne Stadt“ vor Jahren nicht einigen konnten, fehlte es an einem erneuten Flächennutzungsplan und Bebauungsplan, der die Grundlage für eine detaillierte Planung, Ausschreibungen und schließlich auch die Bebauung ist. Am 14.02.2018 ist eine Beschlussvorlage erschienen, nach der der Stadtentwicklungsausschuss und die Bezirksvertretung Rodenkirchen im März/April 2018 die „Aufstellung eines Bebauungsplans“ beschließen. Damit kann quasi der Startschuss erneut gegeben werden.

Die Bürgerinitative Sürther Feld bemüht sich, diesen Prozess zu begleiten und die Wünsche und Anregungen der Anwohnerinnen und Anwohnern im Planungsprozess zu vertreten.

Wo liegt das Grundstück?

Das Areal ist derzeit noch anteilig von den Containerbauten für die Geflüchteten belegt. Diese haben derzeit die Genehmigung von insgesamt 5 Jahren. Die Gesamtfläche beträgt ca. 33.000qm. Der linke / westliche Bereich soll für einen Nahversorger und kleinere Geschäfte genutzt werden. In der „Mitte“ werden Wohnungen gebaut und im rechten / östlichen Teil ist Platz für Kita und Schule vorgesehen.

Details aus dem Erläuterungstext

Im sechsseitigem Erläuterungstext ist unter anderem zu lesen:

„Im Plangebiet sollen Einkaufsmöglichkeiten mit einer Verkaufsfläche bis zu 2 300 m² entstehen, die durch Dienstleistungsfunktionen und weitere Büroflächen ergänzt werden. Weiterhin sollen am Standort 120 bis 150 neue Wohneinheiten, die bauliche Erweiterung der vorhandenen Gesamtschule und der Neubau einer Kindertagesstätte ermöglicht werden. Neben frei finanzierten Miet- und Eigen-tumswohnungen können entsprechend dem Kooperativen Baulandmodell der Stadt am Standort 35 bis 45 Wohnungen als geförderter Wohnungsbau errichtet werden.
Die Erschließung des Plangebietes ist nur über die Eygelshovener Straße möglich.
Nach Aufstellung des Bebauungsplanes sollen in Zusammenarbeit mit potentiellen Investoren für das Sondergebiet sowie für die Wohnbauflächen räumlich selbständige Qualifizierungsverfahren in Form eines städtebaulichen Wettbewerbes oder einer Mehrfachbeauftragung durchgeführt werden. Da es sich um städtische Flächen handelt, kann dies auch in Form einer städtischen Konzeptausschreibung mit einem städtebaulichen Schwerpunkt erfolgen. Aufgabenstellung mit Inhalt und formalen Anforde-rungen sind von den Investoren mit der Verwaltung abzustimmen und werden anschließend dem Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirksvertretung Rodenkirchen zur Beratung vorgelegt.
Voraussetzung für die beabsichtigte Realisierung der Planung – hier insbesondere der Realisierung des Nahversorgungszentrums – ist, dass die derzeitige Nutzung als Flüchtlingsunterkunft in absehbarer Zeit in einem Teilbereich oder gänzlich aufgegeben wird.“

Nach mehreren Jahren geht es nun also endlich einen Schritt weiter. Wir bleiben dran.